Der Untergang vom sozialen Internet

Wenn jemand glaubt, dass ich jetzt versuch den Erfolg und Aktienfall von Facebook zu erklären, der hat sich nun gewaltig geschnitten. Denn selbst wenn es nicht so danach aussieht, aber der Social Media Riese hat große Probleme und das nicht nur an der Börse.

Bevor es überhaupt Facebook gab oder besser gesagt bevor alle in Facebook waren, waren die Nutzer „gerecht“ unter den sozialen Netzwerken aufgeteilt. Einer MySpace der andere StudiVZ etc etc. In der Regel ging man dorthin wo man die meisten Freunde antraf. Wer sich noch an diese Zeit erinnerte weiß dass (wenn man ein durchschnittlicher Nutzer war, ohne 1000 Freunde) seine Pinnwand/Stream relativ bescheiden war und jeder gemütlich in 2 Minuten einen Überblick aller Kommentare und Posts hatte. Wer aber heute auf seinen Stream schaut, überfliegt die Nachrichten schnell oder spendiert mal den halben Nachmittag mit dem Anschauen von diverser Posts, dem Kommentieren und dem Liken. Die Informationen überfluten uns schon längst und wo ursprünglich sich Kommunikationen aufbauen sollten, entstehen vielmehr digital Gräben.

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Mehr Views besserer Inhalt?

Letztens als ich bei einen meiner Freunde war,

surften wir sinnlos im weitem Meer des World Wide Webs umher und was kann man den nicht besseres tun als Videos zu zweit anzuschauen. Die Wahl fällt nicht schwer von den zehntausend Videoplattformen steht YouTube einsam an der Spitze. Wir schauten uns eins zwei Videos an und folgten den empfohlenen Links nach den Videos. Als aber bei einem Video unsere Meinung auseinander gingen, stritten wir uns welches Video wir uns jetzt ansehen sollten und mein Freund behauptete argumentierte mit: sein Video hätte mehr Views, also muss es besser sein! Natürlich war der Aussage im Grunde genommen nichts entgegenzusetzen, wenn man Views im Internet vertrauen könnte.

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Der Sofortismus und wie er uns heute prägt

Sofort und überall aktuelle Informationen beziehen, die Frage: Wie viel davon ist auch wirklich Wissenswert?

Sofortismus, im Duden unauffindbar, genutzt von der FAZ und laut Google ungefähr 14.000 Suchergebnisse. Doch was will ich mit diesen Wort sagen? Nun durch die heutige technologische Entwicklung haben  wir es zu verdanken, dass wir Mini-Rechner (alias Smartphones) in der Hosentasche mit uns rumtragen und Computer besitzen, die immer schneller hochfahren und das bei immer komplexeren und mehr werdenden Programmen. Noch vor nicht allzulanger Zeit hätten sich die Leute nicht den Stress gegeben den Rechner hochzufahren um nur mal eben so kurz ihre E-Mails zu prüfen, heute reicht ein Blick auf sein Smartphone und Tablet, dass sich gemütlich im Bett oder auf dem Sofa bedienen lässt.

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