The Sandbox Gamereview- Schöpfer spielen

The Sandbox

The Sandbox von Pixowl Games sieht auf den ersten Blick nach einem verpixelten 2D Bauspiel aus, wo du deine eigene Welt (und Schöpfungsgeschite) auf einer Bildschirm-limitierten-Umgebung baust. Zunächst hört sich nach einem weiteren langweiligen Aufbauspiel an, doch hat man mal damit angefangen vergehen die Stunden wie im Flug und die Kampagnemissionen könnten glatt aus dem Chemieunterricht kommen.

Das Spiel bietet einen freien Baumodus, eine Kampagne und einen Online Katalog von Kunstwerken und Welten anderer Spieler die sie mit der Community geteilt haben. Letzteres lässt sich mit dem Online Teilenmodus von Little Big Planet (PS3) vergleichen. Jedoch empfiehlt es sich zunächst nur die Kampagne zu spielen denn nur da bekommt man genügend Mana die als Währung zum freischalten von neuen Materialien benötigt wird. Fängt man nach ein paar Kampagne Missionen wie ich mit dem freien Modus an und schaltet willkürlich irgendwelche Rohstoffe frei so kann es vorkommen dass in der nächsten Kampagnenmission ein noch nicht freigeschaltetes Element benötigt wird. Gut am Anfang verzeiht das Spiel solche Fehler jedoch werden die Elemente mit der Zeit rasant teurer. Ihr könnt nämlich Mana nur mit Missionen, Achievements, Umfragen, Videos, AppDownload, Käufe von Promotionspartner oder schließlich das ausgeben von Echtgeld aufwerten. Diese Vorgehensweise ist auch verständlich da die App kostenlos angeboten. Dennoch reichen die Missionen nicht aus um alle Elemente freizuschalten, denn die weiteren Kampagnen muss man dann mit Echtgeld sich erst erkaufen.

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Es gibt reichlich Materialien, jedoch müssen diese zunächst mit Mana gekauft werden.

Doch nun zu meinem Test. Das Spiel macht zunächst einen langweiligen Eindruck, da eine Welt erschaffen noch nicht wirklich beeindruckend sich anhört. Selbst die ersten Kampagne Mission sind fast schon etwas zu einfach. Doch irgendwann überrascht das Spiel einen mit Sachen wie Wasserdestillation oder einen Fabrik wo chemische Reaktionen ablaufen. Ja man baut sogar eine mit Säure betriebene Batterie. Wir wissen, dass zwar alle diese Vorgänge extrem kompliziert sind, jedoch könnt ich mir für Kinder diesen vereinfachten Einstieg in die Naturwissenschaft als sehr lehrreich empfinden. Ja sogar mich hat es begeistert und später wenn man die richtige Reihenfolge von Elementen herausfinden muss, kann entweder durch durchprobieren oder logisches Denken sich das Ziel erschließen.

Eine mögliche Welt von mir erbaut. ;)

Zwar nicht die schönste Welt, aber eine von vielen möglichen Welten.

Das Spiel reicht von Ökologischen und Geographischen Landschaftsbauten bis hin zum reinen Pixelchemieunterricht und Elektronischenschaltungen. Es gibt zahlreiche Elemente, nebenbei auch noch eine Tiere- und Pflanzenelemente. Sogar einige berühmte Sehenswürdigkeiten wie die Freiheitsstatue oder der Eiffelturm. Sogar ein Notenpixel ist vorhanden, wo schon ein paar Leute im Onlinemodus Stücke wie „He’s a Pirate“ von Fluch der Karibik nachgespielt haben.

Einen kleinen Ausschnitt aus dem Onlinekatalog.

Einen kleinen Ausschnitt aus dem Onlinekatalog.

Die Entwickler von Pixowl Games haben hier echt kleines Meisterwerk geleistet und nach kurzen anspielen macht es einen guten Eindruck. Das einzige was am komplett freien Spielen hindert ist das Mana, das wirklich knapp berechnet ist. Das Spiel ist kostenlos und das Spiel gibt es sowohl im Google’s PlayStore für Android als auch im AppStore für iOS-Geräte. An zuspielen lohnt es sich auf jeden Fall.

Link zur offiziellen Homepage: https://www.thesandboxgame.com/

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